Knopfmeditation

Ich liebe Knöpfe, schon immer. Ich komm’ da nicht dran vorbei, egal ob ich im Kurzwarenladen bin (gibt’s leider kaum noch), oder auf dem Flohmarkt, Knopfkisten in denen ich herumkramen kann und in Material und Farben schwelge, sind für mich kleine Paradiese.

Ich habe im Laufe der Jahre unendlich viele Knöpfe gesammelt und geschenkt bekommen und habe inzwischen mehreren Kisten und Kästen sortiert nach Farbe und Material… Glasknöpfe, Metallknöpfe, Perlmuttknöpfe, Kunststoffknöpfe. Immer wenn ich eine von den Knopfkisten öffne, freue ich mich über die schönsten Stücke und die ersten Ideen machen sich gleich in meinem Kopf breit.

Knöpfe inspirieren mich zu neuen Schmuckstücken oder anderen Gestaltigkeiten, in jedem Fall können sie unglaublich entspannend sein. Im Grunde ist es für mich eine Art Meditation – die “Knopfmeditation”.

Ich kann beim Sortieren und Anschauen der Knöpfe wunderbar abschalten. Und da man sich beim Sortieren fast jeden Knopf einzeln anschaut, ist es ein Art Achtsamkeitstraining – so Aschenputtelmäßig, die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins (Kröpfchen… ich glaube Knöpfe schmecken nicht so gut ;)) andere Töpfchen.

Versucht es doch mal mit der Knopfmeditation, Kisten nehmen, hinsetzen, dagobertmäßig drin herümwühlen und dann sortieren…. Hach, das ist so schön!